Weitere Angebote

Das Frauenzentrum hat noch weitere Angebote für Kinder, Eltern und Familien.

Aktiv statt passiv

„Mit finanzieller Unterstützung durch das Land Nordrhein-Westfalen und den Europäischen Sozialfonds.“

 

"Aktiv statt passiv!“

– Dortmunder Netzwerk „Sozialer Arbeitsmarkt“

Öffentlich geförderte Beschäftigung in NRW

 

 

 

Langzeitarbeitslose mit mehreren Vermittlungshemmnissen profitieren auch in Zeiten guter wirtschaftlicher Entwicklung, steigender Zahlen der Erwerbstätigen und zurückgehender Arbeitslosigkeit nicht von der konjunkturellen Entwicklung in Deutschland. Die Langzeitarbeitslosigkeit verstetigt sich immer mehr, in der Folge zeigen sich Verarmungstendenzen ganzer Familien und Bevölkerungsgruppen, die sich oft auf einzelne Stadtquartiere konzentrieren und andere negative Begleiterscheinungen und gesellschaftliche Folgewirkungen mit sich bringen.

 

In Zusammenarbeit mit dem ISB e. V. und dem Jobcenter Dortmund setzt das Frauenzentrum Huckarde 1980 e. V. dieser Perspektivlosigkeit seit 2013 etwas entgegen. Im Rahmen des Projektes „Aktiv statt passiv!“ bietet das Frauenzentrum Helfer/innenstellen als Vollzeitstellen in verschiedenen Bereichen an. Mit finanzieller Unterstützung des Landes Nordrhein Westfalen und des Europäischen Sozialfonds wird Langzeitarbeitslosen so die aktive Beteiligung am Erwerbsleben und eine Verbesserung beruflicher Chancen ermöglicht.

 

Innerhalb der 24-monatigen Projektlaufzeit werden die Teilnehmer/innen durch einen Jobcoach begleitet. Dabei wird das Ziel der sozialen Stabilisierung ebenso verfolgt wie das der beruflichen Unterstützung. In diesem Zusammenhang stellen auch berufsbezogenen Qualifizierungsmaßnahmen einen wichtigen Baustein des Projektes dar. Der Bedarf wird jeweils individuell ermittelt und die Maßnahmen entsprechend darauf abgestimmt.

Netzwerkkoordination

Die Netzwerkkoordination wird von der Koordinierungsstelle des ISB durchgeführt.

Akteure: Das Dortmunder Netzwerk „Aktiv statt passiv!“

Die verantwortliche Umsetzung der Modellförderung übernimmt die Interessengemeinschaft sozialgewerblicher Beschäftigungsinitiativen – ISB e.V. (www.isb-dortmund.de).

Die Kommune trägt durch Eingliederungsleistungen gemäß §16a SGB II  (Schuldner- Sucht-, psychosoziale Beratung, Kinderbetreuung etc.) zur Stabilisierung der Integrationsbeschäftigten und der aufgebauten Beschäftigungsverhältnisse bei. Sie bringt die eingesparten Kosten der Unterkunft in die Finanzierung der Arbeitsplätze ein.

Unverzichtbarer Partner bei der Umsetzung ist weiterhin das Jobcenter Dortmund, das die Förderung der Arbeitsverhältnisse im Rahmen des §16e SGB II trägt. Weiterhin übernimmt das Jobcenter die Aktivierung und die Auswahl geeigneter Integrationsbeschäftigter und unterstützt die Durchführung des Projektes.

Arbeitgeber der Integrationsbeschäftigten sind folgende ISB-Mitgliedsorganisationen:

·         Caritasverband Dortmund e.V.

·         CJD Dortmund

·         Diakonisches Werk Dortmund und Lünen gGmbH

·         dobeq GmbH

·         Frauenzentrum Huckarde 1980 e.V.

·         gGID GmbH

·         GrünBau gGmbH

·         Gewerkstatt

·         Stadtteil-Schule e.V.

·         Werkhof Projekt gGmbH

Kosten- und Finanzierung:

Die Gesamtkosten von Aktiv statt passiv! werden vom Jobcenter und der Kommune, dem Land NRW und dem ESF,sowie den beteiligten Arbeitgeber der ISB e.V. getragen.

Ansprechpartner ISB e.V.: Andreas Koch

Ansprechpartnerin im Frauenzentrum: Martina ter Jung 0231-177288-06

 

 

Das Spielemobil
Das Frauenzentrum Huckarde verfügt seit November 2010 über ein Spielmobil, das uns freundlicherweise von der DOGEWO21 zur Verfügung gestellt wurde. Das Spielmobil ist mit diversen Spielgeräten ausgestattet und wird an verschiedenen Standorten eingesetzt:

  • Spielemobilmontags von 16.00 Uhr bis 18:00 Uhr in Löttringhausen, Enstestraße am Spielplatz 
  • dienstags von 16.00 Uhr bis 18:00 Uhr in Wambel, Gesslerstraße am Dogewo-Häuschen 
  • mittwochs von 16.00 Uhr bis 18:00 Uhr in Mengede, Burgring 2 
  • freitags von 14.00 Uhr bis 16:00 Uhr in Lütgendortmund, Flüchtlingseinrichtung Grevendicks Feld

Alle Kinder sind herzlich willkommen und werden von erfahrenen Mitarbeitern des Frauenzentrums betreut.

 

Sozialkompetenz-Training
Das Sozialkompetenz-Training ist ein Angebot für Kinder und Jugendliche, die hinsichtlich ihres Gewaltverhaltens auffällig sind. Die Gesamtsituation der teilnehmenden Kinder und Jugendlichen ist zumeist sehr ähnlich und von Problemen wie eigenen Gewalterfahrungen, Konfliktunfähigkeit, Pubertät und Distanzlosigkeit geprägt. Das Sozialkompetenz- Training besteht im Frauenzentrum seit 2007 und wird von einem ausgebildeten, freiberuflich tätigen Sozialpädagogen geleitet. Das Training wird über das Projekt „Kurve kriegen“ finanziert.

Ansprechpartner: Helma Huste 0231-177288-10



Schutz in der Burg

Kinder und Jugendliche sollen sich in der Öffentlichkeit sicher und unbeschwert bewegen können, und wir wünschen uns, dass sie im Falle eines kleinen oder großen Notfalls sofort sichere und zuverlässige Hilfe erhalten. Immer dort, wo ein Kind das Zeichen "Schutz in der Burg" sieht, findet es in Notsituationen eine Anlaufstelle, bzw. einen Zufluchtsort, und weiß, dass ihm geholfen wird, z. B. mit

  • Schutz in der Burgeiner tröstenden Geste
  • einem Pflaster
  • einem Telefonat
  • einer Begleitung zum Bus o.ä.

Einzelhändler, Dienstleister, Vereine und Verbände zeigen mit dem Aufkleber "Schutz in der Burg": Wir sind für Kinder da und helfen ihnen in Notsituationen.

Ansprechpartner: Helma Huste 0231-177288-10

 

 

Kleiderkammer für Kinderkleidung
In unserer Kleiderkammer im Frauenzentrum gibt es Kinderkleidung in allen Größen. Werktäglich zwischen 10-14 Uhr kann die Kleiderkammer besucht werden, die Kleidung wird kostenlos abgegeben.
Haben Sie gute und tragbare Kinderkleidung (ohne Flecken, ohne Löcher) abzugeben? Wir freuen uns über Ihre Kleiderspende!